Alte Sorten im Supermarkt

Diesen Herbst gibt es alte Apfelsorten von den Streuobstwiesen in ausgewählten Supermärkten! Hier gibt`s mehr Infos zum Projekt.

Kardinal Bea, Freiherr von Berlepsch, Geheimrat Dr. Oldenburg  und Finkenwerder Herbstprinz

- was klingt wie aus dem Märchen, wächst im Streuobstparadies auf den Bäumen. Über 2.000 alte Sorten gibt es in den Streuobstwiesen, ein außergwöhnlicher Kulturschatz, der in höchster Gefahr ist. In einem mutigen Projekt bringen wir 16 alte Apfelsorten aus den Streuobstwiesen in den Lebensmitteleinzelhandel.

Zahlen, Daten, Fakten:

  • 38 Bewirtschafter pflücken die Äpfel sorgfältig von ihren großen Obstbäumen
  • 4 Annahmestellen kontrollieren die Qualität und verteilen das Obst auf die teilnehmenden Märkte
  • 16 alte Sorten wie Jakob Fischer, Kardinal Bea, Kaiser Wilhelm, Danziger Kantapfel, Gravensteiner, Gewürzluike und viele mehr gelangen so direkt von der Wiese in den Einkaufskorb
  • 20 km legen die Äpfel maximal von der Obstwiese bis zum Supermarkt zurück - näher geht`s nicht!
  • 14.000-15.000 kg Äpfel wollen wir bis in den November hinein vermarkten
  • 1 € erhalten die Bewirtschafter pro Kilogramm Äpfel - das ist das 14 fache wie bei der Vermarktung als Mostobst
  • 15 Supermärkte in 6 Landkreisen präsentieren und verkaufen die Äpfel

Die Äpfel gibt`s bei:

EDEKA Hacker in Grafenau, Altdorf, Weil im Schönbuch und Waldenbuch

REWE Fritz auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen

EDEKA Gebauer in Bonlanden und Geislingen

EDEKA Möck in Reutlingen-Betzenried, Reutlingen-Hohbuch und Gomaringen

EDEKA KOCHmarkt in Balingen, Bisingen, Meßstetten und Rosenfeld

EDEKA Koch in Schömberg

Aktuell im Handel:
Anlieferung Dienstags, außer im Zollernalbkreis - dort Freitags.

Berner Rosenapfel
Berner Rosenapfel
Blochinger
Blochinger
Danziger
Danziger
Freiherr von Berlepsch
Freiherr von Berlepsch
Geheimrat Dr. Oldenburg
Geheimrat Dr. Oldenburg
Goldparmäne
Goldparmäne
Kaiser Wilhelm
Kaiser Wilhelm
Kardinal Bea
Kardinal Bea
Pastorenbirne
Pastorenbirne

Einkehr

Bei einem Wirte wundermild,
Da war ich jüngst zu Gaste;
Ein goldner Apfel war sein Schild
An einem langen Aste.

Es war der gute Apfelbaum,
Bei dem ich eingekehret;
Mit süßer Kost und frischem Schaum
Hat er mich wohl genähret.

Es kamen in sein grünes Haus
Viel leichtbeschwingte Gäste;
Sie sprangen frei und hielten Schmaus
Und sangen auf das Beste.

Ich fand ein Bett in süßer Ruh'
Auf weichen, grünen Matten;
Der Wirt, er deckte selbst mich zu
Mit seinem kühlen Schatten.

Nun fragt ich nach der Schuldigkeit.
Da schüttelt' er den Wipfel.
Gesegnet sei er alle Zeit
von der Wurzel bis zum Gipfel!

Ludwig Uhland (1787-1847)

Warum eigentlich Paradies? Schauen Sie doch einfach den Film!