Blüten-Ticker
Wo blüht welche Frucht im Streuobstparadies? Hier finden Sie's raus!
Er ist wieder da - unser Blüten-Ticker 2026 !
Wie ist es um die Streuobstblüte dieses Jahr bestellt? Wann erfreuen Apfel, Kirsche und Birne uns mit ihrer Blütenpracht und machen einen Besuch in Europas größter Streuobstlandschaft besonders lohnenswert? Schauen Sie in unseren Blüten-Ticker, der aktuelle Bilder aus dem ganzen Vereinsgebiet zeigt und zugleich Wissenswertes über die zauberhafte Kulturlandschaft Streuobstwiese bereit hält.
Willkommen im Schwäbischen Streuobstparadies !
10.04.26: Kirschblüte in Tübingen
"Der April macht was er will" heisst ein altes Sprichwort und in Tübingen will er gerade strahlenden Sonnenschein, blauen Himmel und eine wunderschöne weiße Kirschblüte. Das weiß auch diese kleine Erdhummel zu schätzen. Hummeln sind wichtige Bestäuber im Obstbau, denn während Honigbienen erst ab einer Außentemperatur von mindestens 10 °C ausfliegen, sind Hummelköniginnen im zeitigen Frühjahr bereits ab 2 °C und Hummelarbeiterinnen ab 6 °C zu beobachten. Die zum Fliegen notwendige Körpertemperatur erzeigen Sie durch Vibration der Brustmuskulatur. Also Augen auf beim nächsten Wiesenspaziergang - vielleicht sehen Sie eine kleine Bestäubungshelferin bei der Arbeit.
09.04.26: Die Sulzburg und das Blütenmeer
Auf fast 500 ü.NN thront die Ruine der Sulzburg über den blühenden Streuobstbäumen im Lenninger Tal. Unterhalb grasen Rinder das frische Grün der Wiesen ab. Damit die Tiere weder Bäumen noch der Wiese Schaden zufügen, ist es wichtig Jungbäume mit Verbissschutz z.B. durch Bretter zu schützen und den Viehbesatz gering zu halten, so dass keine Schäde an der Grasnarbe oder durch übermäßige Düngung durch die Ausscheidungen der Tiere entstehen.
Wer Lust hat, dem empfehlen wir einen Ausflug zum Cafe Sulzburghof der Familie Kuch. Neben tollen Ausblicken und leckeren Backwaren gibt es auch einen kindgerechten und informativen Einblick in die Kreisläufe der Landwirtschaft, sowie im Spätsommer ein Maislabyrinth.Und natürlich Kühe und Kälbchen zum Angucken und Anfassen.
05.04.26: Es geht los im Nehrener Kirschenfeld
Das weithin bekannte Kirschenfeld in Nehren (Landkreis Tübingen) ist ein bedeutendes, seit 1995 geschütztes Landschaftsschutzgebiet und bekannt für seine ausgedehnten Streuobstwiesen mit über 8.000 Bäumen. Im Frühling zieht das weiße Blütenmeer zahlreiche Besucher an, denn es lädt ein zu Wanderungen und Spaziergängen. Alle zwei Jahre (das nächste Mal wieder 20207) findet das Kirschblütenfest statt. Schauen Sie doch auch mal vorbei uns geießen Sie die kommenden sonnigen Tage unter den blühenden Obstbäumen.
06.04.26: Zauberhafte Birne in Tübingen
Eine Vielzahl unterschiedlicher Birnensorten ist im Schwäbischen Streuobstparadies Zuhause. Von Mostbirnen - die mit ihren Gerbstoffen für die Mostherstellung verwendet werden - bis zur Dörrbirne oder Tafelbirne ist alles dabei. Sie haben so klangvolle Namen wie Gellerts Butterbirne, Gräfin von Paris oder Stuttgarter Gaißhirtle. Gut zu erkennen sind Birnenblüten an ihren leuchtend roten Staubgefäßen und wenn sie sich im Herbst durch die Aromenvielfalt schmecken möchten, schauen Sie doch mal bei ihrem Edeka oder Rewe Händler vor Ort vorbei. Ab Mitte August bis Ende Oktober beliefern wir zahlreiche Händler im ganzen Vereinsgebiet über unsere Handelsplattform Streuobst mit köstlichen Äpfeln und Birnen. Hier gehts schon mal zur Sortenvorschau.
26.03.26: Der Winter ist zurück...
Nach den ersten schönen frühlingshaften Tagen hat uns ein kleiner Wintereinbruch im Streuobstparadies erwischt. Wie hier in Erkenbrechtsweiler auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb hat es leicht geschneit. Je nach Stand der Blüte kann es gefährlich sein, wenn es in die geöffnete Blüte hinein friert. Bisher sind - zumindest in einigen tiefer und geschützter gelegenen Regionen - vereinzelt Kirschblüten geöffnet. Wir hoffen, dass diese verschont bleiben und das Aprilwetter (im März) schnel vorbei ist.
24.03.26: Palmischbirne im Obstlehrpfad Schlierbach
Die "Palmischbirne" ist eine sehr alte Mostbirnensorte, die als mächtiger landschaftsprägender Baum wächst, früh blüht und ein hohes Alter erreichen kann. 2005 wurde sie zur "Streuobstsorte des Jahres" gekürt. Sie eignet sich sehr gut zum Brennen, Mosten oder auch Dörren. Dieses noch junge Exemplar steht auf dem Lehrpfad für alte Obstsorten in der Gemeinde Schlierbach (Landkreis Göppingen). Dieser wurde in Kooperation mit dem Obst- und Gartenbauverein 2005 erstellt und gibt auf 1km Länge mit großen Schautafeln eine Sortenübersicht, sowie Informationen zum Streuobstbau. Jeder Hochstamm ist zudem beschildert mit Angaben zur Reifezeit und Verwertung. Wenn Sie der Palmischbirne auch mal einen Besuch abstatten möchten, schauen Sie doch mal hier.
23.03.26: In Esslingen blühen bereits die ersten Kirschen
Im warmen und geschützten Neckartal in Esslingen öffnen tatsächlich die ersten Kirschen ihre Blüten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Blüte etwa 10-14 Tage früher dran. Das birgt leider die Gefahr von Frostschäden, d.h. wenn es in die offene Blüte friert, mindert das u.U. den Ertrag da die Blüte abstirbt. Leider ein Problem, das uns im Zuge des Klimawandeln in Zukunft noch häufiger begegnen wird. In unserem umfangreichen Kurs- und Veranstaltungsprogramm informieren wir in unterschiedlichen Vorträgen und Veranstaltungen zu den Herausforderungen und wie wir ihnen begegnen können. Am Donnerstag, den 02.04.26 geht es zum Beispiel um "Potentiale alternativer Baumarten" wie z.B. Esskastanie, Granatapfel oder Feige und entsprechende Versuchsergebnisse aus der LVWO Weinsberg. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, melden Sie sich gerne bis zum 01.04.26 hier an.
19.03.26: Kleiner Besucher auf der Kirschpflaume
Die Kirschpflaume oder Myrobalane ist ein niedriger und breiter Strauch der bis zu 8m hoch werden kann. Charakteristisch ist ihre mehrstämmige Krone. Die Kirschpflaume ist recht anspruchslos im Bezug auf ihren Standort und ist in verwilderter Form auf in Obstanbaugebieten, sowie an Bachufern und Waldrändern finden. Sie zählt zu einer der Wildarten, aus denen die Obstpflaumen entstanden.Der Strauch blüht - wie man auf diesem Bild sieht - früh im Jahr und ist daher wertvoll als Nahrungsquelle für Schmetterlinge, Hummeln und andere Insekten. Und schön aussehen tut er natürlich auch noch, so wie dieses Exemplar, das wir in Bisingen im Zollernalbkreis aufgenommen haben.
18.03.2026: Birnenknospe in Kirchheim unter Teck
Der Kirchheimer Teilort Lindorf im Landkreis Esslingen ist noch immer weitestgehend umgeben von Streuobstbäumen. Überwiegend Kernobst, aber auch große Walnüsse prägend des Bild des Ortes. Auch diese große, alte Birne am Ortsrand ist ein echter Hingucker, insbesondere zur Blütezeit. Birnenbäume auf Streuobstwiesen, die oft eine Mostbirne als Pflanzunterlage haben, können bis zu 100 Jahre und älter werden. Dazu bedarf es aber regelmäßiger Pflege, besonders in den ersten Standjahren. So können sich auch nachfolgende Generationen noch an der wunderbaren Blüte erfreuen.
17.03.2026: In Mössingen-Belsen warten die ersten Kirschen auf den Frühling
Der Teilort Belsen liegt südwestlich der Kernstadt Mössingen und ist umstanden von Streuobstwiesen, Waldflächen und der Erhebung "Olgahöhe". Hier stehen neben Kernobstsorten wie Apfel und Birne, auch viele Steinobstbäume, wie diese Kirsche. Über das Portal www.MyStueckle.de können Interessierte übrigens kommunale Streuobstwiesen pachten und selber pflegen und bewirtschaften. Eine Karte zeigt den genauen Standort, die Flurstücknummer, den Pflegezustand und die auf der Wiese befindlichen Bäume an. Schauen Sie doch mal vorbei - erst virtuell, dann live.





